• I do not intend to present concrete convictions, rather I see the processes of both making and viewing as a vehicle to move toward meaning - Vine charcoal, made of burned willow wood, has been my material of choice since 2012

    Es ist nicht meine Absicht abgeschlossene Überzeugungen zu zeigen. Ich sehe die Vorgänge des Schaffens und Betrachtens als Mittel zum Erlangen von Bedeutung. Zeichenkohle aus verbranntem Weidenholz ist mein Medium der Wahl seit 2012.

  • S A Custance back with Art van Demon

    BERL – IN / OUT ?
    Nach der erfolgreichen Ausstellung “HEIMGESUCHT” im WBB vergangenen September, ist nun mit BERL- IN / OUT?, vom 13. – 17. August, die zweite Ausstellung des neu gegründeten Kuratorenkollektivs Art van Demon//Berlin im ehemaligen Stummfilmkino Delphi zu sehen. Das Projekt reagiert auf die kürzlich in internationalen Medien ausgebrochene Diskussion um den Kult Ort Berlin und das heraufbeschworene Ende seiner Ära als hipper place to be.
    IN – side job
    Wer sollte zu diesem Thema besser Stellung beziehen als Menschen, die wirklich in Berlin leben und arbeiten? So nutzt auch S A CUSTANCE, die nach HEIMGESUCHT das zweite Mal mit Art van Demon zusammenarbeitet, die Gelegenheit das von aussen vorgedruckte Bild Berlins vor Ort weiter zu gestalten. Wie im Delphi, erweckt auch sie Altbewährtes zu neuem Leben und arbeitet ausschliesslich mit Kohle und Gesso (einem traditionellen Grundierungsmaterial), zwei Materialien, denen sie sich schon seit Längerem verschrieben hat. Mit „Yours Is Mine Is Yours“ und „…verdammt dazu, ewig zu werden, niemals zu sein…“ zeigt sie einmal ein Werk aus den Anfängen ihrer berliner Zeit, sowie ein brandneu entstandenes, das vom populären Zitat Schefflers inspiriert wurde, der schon 1910 eine nachhaltigere Perspektive auf die Stadt Berlin warf. Dazu meint die Künstlerin knapp: „Man muss bei der Aussicht, dass ein ausländischer Journalist Berlin für „over“ erklären konnte, lachen.“
    OUT of the box
    Ob es sich bei der wahrgenommenen, und nicht nur in den Artikeln breit beklagten Gentrifizierung der Stadt, wirklich gleich um ein Ende handeln muss, dazu zeigt sich BERL – IN / OUT skeptisch, humorvoll und nachfragend. Die frisch gegründete Projektgruppe Art van Demon//Berlin geht mit jungen Kunstschaffenden aus Berlin im alten Stummfilmkino Delphi, und somit einem Ort ausserhalb der bekannten IN-Quartiere Berlins voran und zeigt was OUT auch noch bedeuten kann.

  • curator Christina Schrauwers on the 2-Plane drawings, 2014

    "Gezeigt werden Arbeiten, die nicht nur die tieferliegende Bedeutung von Identität und Verbundenheit erforschen, sondern auch mit der Bewegung des Publikums die eigene Perspektive zum Bild neu erarbeiten. Jedes Werk kombiniert zwei Motive die im Sinnzusammenhang stehen und in gleichmäßigen Streifen, im 45 Grad Winkel auf dem Bildträger montiert in den Raum greifen. So erschließt sich das einzelne Motiv erst dann dem Publikum, wenn es sich im Raum bewegt. Spielerisch greift die Künstlerin damit eine ihrer größten Ängste auf - die Angst davor, dass die Betrachter am Bild vorbei gehen ohne es zu beachten. Hier kann das Publikum nicht vor dem Bild stehen bleiben, jeder ist dazu gezwungen am Bildwerdungsprozess aktiv teilzunehmen, indem man sich am Werk vorbei bewegt."

  • Phillipe Marcus on Out of Control
    "When I look to Stephanie’s artwork I can’t help but ask myself this question: “how can a human being defines himself as a part of a crowd?” I do think that this has to do with the essence of her work. She intends to place the viewer inside of her reflections, both on a physical and theoretical level. When you get to enter a room in which is settled one of her installation I believe that you somehow become a part of it. It probably has to do with the strong presence of all these figures that surrounds you. All of them are tightly linked together, like they can’t exist as individuality but only as a group... Her preoccupations traduce a form of atavism, a reminiscence of what has been and should not have been. In a sense she puts each one of us in front of his own responsibility."

    curator Madeline Stillwell on Clan Envy
    "American artist Stephanie Custance’s imagery presents individualism within a whole. Faces within faces show the self as a mirror of possibly every other "self” that’s ever existed. Each face is locked into the next through a shared eye, implying an undeniable connection to ancestry and to the past. Memory and loss layer the work with not only what is seen, but what is not seen. Reminiscent of long-forgotten scars of civilization, such as the Colonial slaughter of Native populations across the globe, Custance’s drawings reveal the mystery that is the self: we are never only what we think we are, for we have unknown connections to unknown forces. Yet we are never only what we are conditioned to be, since the very social models we learn to accept as 'truth' are in constant states of flux and growth."